Hort- und Schulerweiterung: Weiter nach Plan, Teilung ist vom Tisch!

Die Hort- und Schulerweiterung an der Grundschule Am Wasserturm in Dallgow-Döberitz soll nun doch wie geplant nach der vom Berliner Architektenbüro Galandi-Schirmer vorgelegten Entwurfsplanung erfolgen und bis möglichst Mitte 2020 abgeschlossen sein. Dies teilte der Vorsitzende der Dallgow-Döberitzer Gemeindevertretung, Ralf Böttcher (CDU), im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 13. März 2018 in Dallgow-Döberitz nach einvernehmlichen Gesprächen mit Bürgermeister, Gemeindeverwaltung und Architekten mit. Die CDU ist Mehrheitsfraktion in der Dallgower Gemeindevertretung.

„Endlich geht es weiter nach dem formell bereits beschlossenen Plan, mit dem alle Beteiligten einverstanden sind und unsere Gemeinde gut aufgestellt ist für Bildung und Betreuung in den kommenden Jahren! Das ist ein voller Erfolg für das gemeinsame Engagement von Elternschaft, Hort- und Schulleitung“, sagte Andrea Lampe, Vorsitzende der Elternkonferenz der Grundschule. Ende Februar 2018 hatte die Gemeindevertretung mit der Befürwortung einer völlig anderen neuen Variante für lautstarke Tumulte und massive Proteste in den Reihen von Lehrer-, Erzieher- und Elternschaft gesorgt. Demnach sollten das Dallgower Bildungs- und Betreuungskonzept im Hort- und Grundschulbereich vollkommen umgekrempelt und Baumaßnahmen an beiden Schulstandorten zu völlig unklaren Kosten- und Zeitbedingungen umgesetzt werden. „Wenn man den Ankündigungen des Vorsitzenden der Gemeindevertretung nun Glauben schenken darf, ist diese Idee einer faktischen Schulteilung definitiv vom Tisch. Das erfolgreiche pädagogische Konzept von Hort und Grundschule wird nicht angetastet, Klassenstufen werden nicht auseinandergerissen“, so Lampe. „Auch das Versprechen einer verbesserten Kommunikation aller Beteiligten im Rahmen einer neu zu schaffenden Arbeitsgruppe nehmen wir sehr ernst und werden in diesem Gremium dafür sorgen, dass die berechtigten Interessen von allen an Bildung und Betreuung Beteiligten nachhaltig berücksichtigt werden“, betonte Lampe. Nun gehe es insbesondere darum, die Bauphase nach Möglichkeit zu beschleunigen und für alle verträglich zu gestalten.

„Natürlich ist es sehr ärgerlich, dass wir durch diesen neuerlichen Schwenk der Gemeinde zum wiederholten Male wichtige Zeit bei der dringend benötigten Hort- und Schulerweiterung verloren haben – wie bereits in der Vergangenheit aufgrund zahlreicher Planungspleiten und -pannen“, stellte Lampe klar. „Aber gleichzeitig sind wir nun offenbar endlich auf einem guten Weg, der den Bildungsstandort Hort- und Grundschule zukunftsfest machen wird. Und wir haben gezeigt, dass man mit breitem, gemeinsamem Engagement und guten Argumenten etwas erreichen kann. In diesem Sinne werden wir gemeinsam weiter am Ball bleiben und danken allen Unterstützern für ihren Einsatz!“